Es geht hier um ein – 2013 – 16-Jähriges Mädchen. Sie wohnt mit 3 Geschwistern bei der alleinerziehenden Mutter, die ALG 2 (Arbeitslosengeld 2) bezieht.
Die Tochter war vollkommen aus der Bahn geworfen, aus allen staatlichen Fördermöglichkeiten herausgefallen und ohne Schulabschluss.

Da ergab sich die Aufnahme des Mädchens im Jugendzeithaus Grafrath. Dies ist eine – inzwischen aufgelöste arbeitsweltbezogene Jugendhilfe für max. 7 Jugendliche. Die Leiterin des Hauses stellte den Antrag auf eine Musiktherapie in Form eines pädagogischen Gesangsunterrichts. Sie hatte herausgefunden, dass das Mädchen ein besonderes Potential hat: Eine wunderbare Stimme und Freude am Singen. In der Musiktherapie sollte dies genützt werden, um dem Mädchen wieder seelische Stabilität zu geben, ihr Selbstbewusstsein und ihre Gesamtpersönlichkeit zu stärken.

Von 1/2014 bis 8/2015 wurde hierfür der Betrag von 1.300 € für diese Musiktherapie von der Stiftung gegeben.

Der Erfolg der Therapie lässt sich sehen: Sie ist fröhlich, zielstrebig und selbstbewusst geworden. Das Mädchen hat den Quali geschafft und hat 9/2015 in München mit der Ausbildung zur Kinderpflegerin begonnen.